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Deutsches Kreuz

Gesucht werden Deutsche Kreuze in den Stufen Silber und Gold, aber auch Ausführungen in Stoff und Metall. Ob die Emaille beschädigt oder unbeschädigt ist, spielt zunächst keine Rolle.

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Als höherrangige Kriegsauszeichnung wurde das Deutsche Kreuz in den Stufen Gold und Silber an Soldaten verliehen, die mit beiden Stufen des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet waren jedoch nicht die Anforderungen für den Erhalt eines Ritterkreuzes erfüllten.

Hergestellt wurde die Auszeichnung nach aktuellem Kenntnisstand der Wissenschaft von den Firmen Deschler & Sohn, C.E. Jucker, Steinhauer & Lück, Paul Meybauer, C.F. Zimmermann, Gebr. Godet & Co, und Otto Klein.

Das Deutsche Kreuz in Silber wurde für „vielfache außergewöhnliche Verdienste in der militärischen Kriegführung“ und das Deutsche Kreuz in Gold für „vielfach bewiesene außergewöhnliche Tapferkeit oder für vielfache hervorragende Verdienste in der Truppenführung“ verliehen. (Vgl. Reichsgesetzblatt, Teil I, Nr. 111, vom 2. Oktober 1941. Verordnung über die Stiftung des Deutschen Kreuzes)

Das erste Deutsche Kreuz in Gold wurde an Robert-Georg von Malapert-Neufville, einem Hauptmann der Luftwaffe, am 15. Oktober 1941 verliehen. Bis Kriegsende wurden etwa 26.000 Deutsche Kreuze in Gold und etwa 2.500 Deutsche Kreuze in Silber überreicht.

Obwohl die Firma P. Rath 1942 von der Ordenskanzlei der Präsidialkanzlei beauftragt wurde 20 Deutsche Kreuze mit Brillanten herzustellen, kamen diese nie zur Verleihung. Sie befanden sich 1945 während der amerikanischen Besetzung immer noch im Schloss Kleßheim, dem letzten Sitz der Präsidialkanzlei. Die Stücke wurden nach dem Krieg konfisziert und in die USA überführt.

Getragen wurde das Deutsche Kreuz - genauso wie das Spanienkreuz - auf der rechten Brustseite. Bei Verleihung beider Orden wurde das Deutsche Kreuz über dem Spanienkreuz angebracht. Das Deutsche Kreuz war als achtstrahliger Stern mit silberner Umrandung und einem silbernen oder goldenen Lorbeerkranz, in dessen Mitte ein umrahmtes Hakenkreuz gefasst war, gestaltet. Neben der Ausführung in Metall wurde es auch als Stoffversion für das Tragen an Kampfuniformen hergestellt. Hier waren nur die Lorbeerkränze aus Metall. Komplett gestickte Exemplare waren ausschließlich privat beschafft.

Nach dem “Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen” wurde das Deutsche Kreuz nach 1957 für Veteranen erneut produziert. Das Hakenkreuz des Ordens wurde allerdings durch die Abbildung eines Eisernen Kreuzes ersetzt.

Wertermittlung: Komplette Nachlässe von Trägern des Deutschen Kreuzes überschreiten nicht selten einen Gesamtwert von 10.000 €. Einzelstücke bewerten wir gerne anhand einiger Fotos im Detail.

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